Wonne

Das ist schon ein erhebendes Gefühl hier gerade: Beethovens 2. Sinfonie, die sich mit den zum geöffneten Fenster hereinströmenden Lauten der erwachenden Natur vermischt, die Frühlingssonne im Nacken… ach, ich schweife schon wieder ab. Seite 52, weiter geht’s. UML statt Urlaub, Source Code statt Sonne.

Jubiläum

Fast unbemerkt habe ich vorhin die 5000. Aufnahme mit meiner Pentax gemacht — es war nur Herumtesterei mit indirektem Blitzen/Aufhellblitzen und deshalb nicht vorzeigbar.

Das bedeutet, in den 8 Monaten (plus ein paar Tage), die ich die Kamera nun habe, habe ich durchschnittlich 625mal im Monat auf den Auslöser gedrückt. In meinem Lightroom-Archiv finden sich 1416 Aufnahmen aus diesem Zeitraum wieder, jedes 3. bis 4. Bild ist also ein Kandidat, der erhaltenswert ist. Ich hatte ehrlich gesagt mit einer höheren Ausschussquote gerechnet, weil ich da wirklich extrem pingelig bin.

Kleiner Thesis-Zahlen-Zwischenstand

6 Kapitel (davon 3.5 vollständig bearbeitet), 6 Fußnoten, 21 Abbildungen, 46 Quellen, 50 Seiten.

Und irgendwie kommt wirklich alles anders, als man denkt: die Kapitel, vor denen ich große Angst hatte, wo ich im Vorfeld dachte, dass ich mich mühsam quälen und abmühen würde, nach Worten ringend, füllten sich schön konstant und erscheinen mir auch wohlstrukturiert. Damit sind vor allem die Einleitung und der Konzept-Part gemeint.

Die Implementierung, die ich als relativ entspannt und geradeaus eingeschätzt hatte, wird nun länger und länger, ich habe unendlich Angst, etwas auszulassen. Dabei finde ich aber auch alles viel zu flapsig, was ich da hinschreibe, zu naheliegend. Eine Erklärung ist vielleicht, dass ich zuvor sehr lange über der eigentlichen Implementierung brütete (wie lange das dann tatsächlich gedauert hat, darf man fast keinem sagen), während ich die meiste Recherche für das Konzept erst danach erledigte und im Prinzip während des Schreibens teilweise die Gedanken erst entwickelt habe. Zudem stellt das Konzept eine wirklich neuartige Verquickung von verschiedenen Aspekten dar, während die Implementierung eigentlich nichts weltbewegend innovatives ist. Etwas Client-Server, viel XML-RPC, klassische Verteilung der Verantwortlichkeiten, für Gamma et al. Auflage 759 ist auch nichts dabei.

Das hört sich jetzt nach einem völligen Chaos-System ohne Hand und Fuß an, aber glaubt mir, so ist es nicht. Vielleicht rührt meine Verunsicherung beim Implementierungskapitel auch von einem bestimmten Gespräch Anfang letzter Woche, dass zugleich eine große Chance wie Herausforderung in sich barg.

Wieder was gelernt.

Manche Dinge lernt man erst, wenn’s knallt: MX-Records müssen immer FQDN sein. Zur Problemlösung habe ich mich eines zusätzlichen A-Records bedient, laut RFC darf es kein CNAME sein. </fachchinesisch>

Zum Glück bin ich kein Provider, das wäre ein Spaß.

John Doerr zum Klimawandel

Wenn ein Vortrag zum Klimawandel mit den Worten

I’m scared. I don’t think we’re going to make it.

beginnt, horcht man auf. Wenn dieser Vortrag von einem Vertreter des größten Risikokapitalgeber dieses Planeten gehalten wird, umso mehr. Ich bin beeindruckt von John Doerrs Rhetorik und der Gratwanderung zwischen humorvollen Einwürfen und seinem generell überzeugenden, seriösen Auftreten.

Was ich von dem Ende halten soll, weiß ich aber noch nicht so richtig…

TED Talks | John Doerr: Seeking salvation and profit in greentech
(Video)

Anschauen strengstens empfohlen!

Neuer Langsamkeitsrekord

Ich habe heute ein Paket erhalten, das mit den freundlichen Hermes-Boten eine ganze Woche lang unterwegs war. Am 26.02. eingeliefert, heute (03.03.) ausgeliefert. Das nenne ich mal eine reife Leistung, ganze 5 Werktage (6, wenn man den Samstag mitgezählt) für einen Luftpolsterumschlag von Ennepetal nach Weimar (380 km)!

Leider konnte ich es mir nicht aussuchen, bei eBay scheint kaum einer noch einen anderen Versanddienstleister zu nutzen.

Irgendwie passiert mir das ständig mit dem Verein, während man ja durchaus von 3 Werktagen normalerweise so hört. Bei aller Liebe, aber nur um 2 Euro zu sparen finde ich das einfach peinlich.

Es frühlingt…

Gerade im Park pfiff eine Hummel an mir vorbei, na wenn das kein Indiz für den nahenden Frühling ist…

Schönen Gruß aus der ‘FC’

Durch Zufall entdeckte ich gerade den entgültigen Beweis dafür, dass in der fotocommunity jedes, aber auch wirklich jedes Bild, möge es auch noch so scheiße schlecht sein, kommentarweise Lobhudeleien erhält.

Vielleicht ist die FC aber auch so eine Art verkappte Therapiegruppe für heruntergekommene Fotografen, die etwas Seelenmassage brauchen…

(Da sind auch kritische Bemerkungen dabei, aber hey, das Bild ist wirklich schlimm.)

Einfach nur träumen…

Polarkreis 18 — Under This Big Moon
(Youtube)

Das Video besteht aus aneinander gereihten Fotos, geht man von einer damals aktuellen 1D Mk. II aus (8.5 Bilder/sec), müssten das bei 240 Sekunden Video mal eben 2040 Bilder sein. Nicht schlecht!

Von diesem technischen Firlefanz mal abgesehen ist das Lied, genauso wie das dazugehörige Album, einfach zum Abheben gut.

Re-Run xelatex

Re-Run xelatex