Ode an die Wurst
Ohne Bratwurst wär’ ich längst Vegetarier…
Udo Hemmann, Tondichter aus Weimar
(via Chris, habe es gerade erst gehört, dank dir!)
Apokalyptischer Weg zur Uni
Das hat ganz gut zu der Regenstimmung heute früh gepasst.
Paradise Lost — In Requiem
Ein Loblied

Das taufrische Paradise Lost-Album In Requiem ist nun schon ein paar Mal durch meinen Gehörgang gewandert und ich glaube, ich habe mir inzwischen ein Urteil gebildet. Die Kritik zu Porcupine Tree’s Fear Of A Blank Planet bin ich euch zwar noch schuldig, aber das verkürze ich einfach mal: Meisterwerk, da brauchen wir nicht weiter drüber reden. Nur genießen.
Jetzt aber Paradise Lost… was habe ich über diese Band geschimpft, als sie auf einmal anfingen, Depeche Mode zu imitieren (Host) oder sich den Verlockungen des 3-Minuten-New-Metal (Believe In Nothing) hingaben. Was habe ich mich gefreut, als sie auf dem Vorvorgänger (Symbol Of Life) dann doch irgendwie die Kurve bekommen hatten, insgesamt aber so ein Gothic-Pop-Beigeschmack blieb. Enttäuscht habe ich das selbstbetitelte Vorgängeralbum einfach ignoriert.
Freischlader
Kinder, stürmt in die Läden und kauft diese CD!
Kostproben: Nothin’ to Lose (Audio), Is it Right (Audio)
Spannung
Ich bin gespannt. Sozusagen wie ein waschechter Flitzebogen. So richtig. Der Grund ist ganz einfach… ein neues Kapitel wird aufgeschlagen und es wird wie bei jedem der letzten Werke ein weiterer Schritt in Richtung Perfektion sein.
Ich bin so gespannt, dass ich es nicht mal fertig bringe, auf diese blöden Realplayer-Links unten bei Amazon zu klicken, weil ich mir den ganz besonderen Moment des ersten Hörens nicht durch ein 32-Kilobit-Mono-Gequäkse kaputt machen will.
Mann, bin ich gespannt!
Zur Einstimmung vielleicht etwas Futter: Trains (Video), Blackest Eyes (Video), Piano Lessons (Video)
Nachtrag: Es gibt auch schon eine Ankündigungswebseite.
Werde ich jetzt Pop-Hörer?
Ich merke gerade, dass mein Musikgeschmack sich momentan für recht populäre britische Bands öffnet, die durchaus auch mal im Radio dudeln… und was soll ich sagen? Mir doch egal! :-) Ich finde die einfach sehr angenehm zu hören gerade.
Well this is something new
but it turns out it was borrowed too
Why does every let down
have to be so thin?
Rain explodes at the moment
that the cab door closed
I feel the weight upon your kiss ambiguous
Man I Hate Your Band…
Theres one thing that you’ll never understand
Oh there’s one thing that you gotta understand
Man I hate your band
Muss auch mal sein.
You know, sometimes I feel, I feel like drinkin’ me some gasoline
… Strikin’ me a match and blow myself up in steam
Ohne viele Worte, einfach eine Empfehlung für die Ohren: Memphis Slim & Buddy Guy: Southside Reunion.
Ich bin ja der Meinung, dass man für Männer wie Buddy Guy die Gitarre erfunden hat. Er ist einer der ganz, ganz, ganz großen. Dazu auch noch Buddy Guy – Louise McGhee (Video).
Erinnerungen
The King is dead,
Someone took his time away
They took his head
From of their spears, that finger nail
Like there never was a way
A carpet church covers his eyes,
Now he is blind
Them naked feed peel down a picture,
He is blindLike there never was a way
Lange habe ich diese Band nicht mehr gehört, heute bin ich wieder darauf gestoßen und freue mich, dass sie sich in ihrem Stil gefestigt haben und ein Eckchen gefunden haben, wo sie sich hervorheben. Ich bin gespannt, wie es da weiter geht und verweise hier auf ein älteres Lied… für mich verknüpft mit sehr, sehr vielen (schönen) Erinnerungen.
Auftrieb
We barely remember who or what came before this precious moment
We are choosing to be here right now. Hold on, stay inside
This holy reality, this holy experience.
Choosing to be here inThis body. This body holding me. Be my reminder here that I am not alone in
This body, this body holding me, feeling eternal
All this pain is an illusion.
Ach, einfach wunderschön. Wohltuend und zugleich erschütternd, zerbrechlich, aber auch unendlich kraftvoll.
TOOL-Homepage, “Parabola” (Audioschnipsel), “Parabola” (Video), mehr Lyrics