Musikempfehlung Nr. 376
Don’t Leave Me Blue lässt mich grinsen und macht, wie das ganze Album (Dear Independence), einfach gute Laune.
The Blue Van – Don’t Leave Me Blue
(MySpace Video)
Top 5
Top 5 von Songs, die so heißen wie das dazugehörige Album, Youtube-Links wo verfügbar:
- The Cure — Disintegration
- Pink Floyd — Wish You Were Here
- Tool — Lateralus
- Embrace — Drawn From Memory
- Paradise Lost — One Second
Eine Top 10 hätte vielleicht so ausgesehen:
- The Cure — Disintegration
- Pink Floyd — Wish You Were Here
- Tool — Lateralus
- Embrace — Drawn From Memory
- Paradise Lost — One Second
- Bruce Springsteen — The River
- Coheed & Cambria — In Keeping Secrets Of Silent Earth: 3
- Nils Petter Molvaer — Khmer
- Lostprophets — The Fake Sound Of Progress
- Boysetsfire — After the Eulogy
Und ja, die Idee stammt nicht von mir — ich habe kürzlich mal wieder High Fidelity in geselliger Runde gesehen.
It’s easier for me to get closer to heaven // Than ever feel whole again
What have you found? The same old fears. // Wish you were here.
I can see a time when I won’t be able to feel the pain no more // And I can leave this town for other shores
And for one second I lost my head // And for one second I wished that you were dead // And for one second you wished that you were here all alone // Hold back the tears that could fall for me
Töne zur Nacht
Wenn ich nochmal etwas Musik empfehlen darf…
Embrace – Ashes
(Youtube Video)
Ein wenig wie Oasis, nur viel besser.
“Now watch me rise up and leave all the ashes you made out of me…“
Berührt
Ich habe ja gedacht, mein Bedarf an Singer/Songwriter/Folk-Alben ist durch einige Dylan-Scheiben (der Hymnen wegen) gedeckt und kein Mensch könnte mir in dieser Richtung noch etwas unterjubeln.
Weit gefehlt. Für Jim Croce erweitere ich meinen Horizont gern, denn seine Songs berühren mich auf eine wundersame Art und Weise sehr. Ganz simple Rhythmen, keine Gitarrenspirenzchen, nüchtern betrachtet sehr platte Texte, aber er trifft da irgendwie einen Punkt bei mir.
Hmhmhm these dreams…
Jim Croce
Operator (Youtube)
Es erwischt echt immer die Guten: der arme Kerl ist mit dem Flugzeug abgeschmiert, da war er gerade mal 30…
Eindrucksvoll
Einfach mal in der Umkleide Dampf ablassen. Sehr schön.
Soko & Toma Semence
I’ll Kill Her (Video)
Don’t Go Any Further
Für mich vom Sinneindruck ganz klar der stärkste Beitrag bei der gestrigen Präsentation der filmischen Semesterarbeiten an der Fakultät Gestaltung (”Sommernachtstape“):
Philipp Hirsch & Heiko Tippelt
Disillusion — Don’t Go Any Further
Auf der riesigen Leinwand im Audimax dargeboten war das schon extrem beeindruckend.
Musikalisch gesehen…
… war das ein echt starkes Jahr bislang. Ich bin in Gedanken gerade mal die ganzen Neuerscheinungen durchgegangen, die ich mir zugelegt habe und eigentlich war da nur ein einziger Ausfall dabei. Sehr gut.
(Liste ist nicht sortiert, aus der Erinnerung aufgeschrieben)
- Henrik Freischlader Band — Get Closer
- Porcupine Tree — Fear of a Blank Planet
- Dream Theater — Systematic Chaos
- Paradise Lost — In Requiem
- Queens of the Stone Age — Era Vulgaris
- Polarkreis 18 — dto.
- Maximo Park — Our Earthly Pleasures
- The Shins — Wincing the Night Away
- Kaiser Chiefs — Yours Truly, Angry Mob
- Little Man Tate — About What You Know
- Pain of Salvation — Scarsick (Totalausfall, “The Perfect Element Pt. 1″ bleibt unerreicht)
- Symphony X — Paradise Lost
Ganz frisch in meinem Gehörgang gelandet sind die Beastie Boys (The Mix-Up), nach einem Hinweis vom Bob — ein superlässiges Instrumental-Album!
Total durch die Lappen gegangen ist mir Neal Morse’s Sola Scriptura, das muss ich schleunigst nachholen.
Wuppertal liegt am Mississippi
Die Henrik Freischlader Band gestern abend war großartig. Es war zwar tatsächlich so, dass Christoph und ich den Altersschnitt der anwesenden Freunde lässiger Bluesrockmusik deutlich gedrückt haben, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Dass der gute Mann mit 24 schon so einen ausgeprägten, eigenen Stil und eine solche Perfektion entwickelt hat, fasziniert mich wirklich enorm.
Auch die Ballade des neuen Albums — I give up on loving you (die ich zuvor noch nicht gehört hatte) gliederte sich fantastisch in die Atmosphäre ein und war dabei doch eine echte Überraschung.
Schade, dass wir vorzeitig aufbrechen mussten (letzter Zug nach WE um 0:16 Uhr), aber evtl. ergibt sich im Herbst noch einmal die Möglichkeit ganz in der Nähe…
Hier noch ein paar Bewegtbilder:
HFB beim Frühstücksfernsehen — Someone like me
HFB in Kassel — She ain’t got the blues
In die Zukunft geschaut
Ich habe ein wenig geforscht und Setlists der letzten PT-Konzerte ausgemacht, um ein wenig abschätzen zu können, was mich da im Juli erwartet. So sah es z.B. am 18.5. in Cleveland aus:
Fear of a Blank Planet
My Ashes
Anesthetize
Sentimental
Way Out of Here
Sleep Together(5 minute break)
Lightbulb Sun
Open Car
Gravity Eyelids
Drown with Me
Blackest Eyes
Half Light
Sever
TrainsEncore:
Mother and Child Divided
Halo
Und das ist wirklich genial. Die ersten 6 Titel sind das komplette Fear of a Blank Planet-Album, von vorn bis hinten. Da die Tracks sehr eng verknüpft sind und wahrscheinlich so konsequent wie noch auf keinem Album zuvor eine konzeptionelle Einheit bilden, ist das wohl die einzig vernünftige Möglichkeit, die neuen Titel zu spielen.
Nach der Pause folgte dann eine schöne Mischung quer durch die Bandhistorie, die bis Signify (wegen Sever) zurückreicht. Hervorragend. Die ausgewählten Stücke folgen im Kontrast zur letzten Tour nicht so sehr dem gleichen, dunklen Stil. Das leichtgewichtige Lightbulb Sun, das zum Schluss hin unglaublich schmissige Gravity Eyelids, dazu das unvermeidliche Trains innerhalb von gut 45 Minuten… ein wilder Ritt, aber ich denke, es funktioniert.
Ich habe noch ein paar abweichende Setlists gefunden, bei denen z.B. Lazarus dabei war (die herrliche Ballade von Deadwing), dafür blieb aber wohl Trains außen vor, was ich sehr bedauern würde.
Mother and Child Divided ist meiner Meinung nach einer der schlechteren PT-Songs (das sind sehr wenige) aber die Wahl der Zugabentitel dürfte einer gewissen stochastisch schwer zu formulierenden Variation unterliegen.
Weiterhin klingt im Netzgezwitscher immer wieder durch, dass .3 als Intro gespielt wird, da bin ich mal sehr gespannt, wie gut die unglaublich dicken Bass-Linien live kommen.
Ich freue mich auf jeden Fall schon riesig.
Bonus: Im Sinne der Dienstleistungsorientierung habe ich oben (so verfügbar) Youtube-Links an die Tracks gepinnt. Zum Kennenlernen und Nachvollziehen, worüber ich mich da so freue. Viel Vergnügen!
Kleine Vorschau
ich habe gerade ein Review über die Freitag erschienene neue Dream Theater in der Mache und werde es im Laufe der Woche veröffentlichen. Hört sich bislang alles sehr viel versprechend an, ein erster Eindruck hat sich schon ausgebildet. In diesem Sinne:
Dark master within, I will fight for you
Dark master of sin, now my soul is yours
Dark master, my guide, I will die for you
Dark master inside…
(Dream Theater — In The Presence Of Enemies, Pt.2)