Kleiner Thesis-Zahlen-Zwischenstand

6 Kapitel (davon 3.5 vollständig bearbeitet), 6 Fußnoten, 21 Abbildungen, 46 Quellen, 50 Seiten.

Und irgendwie kommt wirklich alles anders, als man denkt: die Kapitel, vor denen ich große Angst hatte, wo ich im Vorfeld dachte, dass ich mich mühsam quälen und abmühen würde, nach Worten ringend, füllten sich schön konstant und erscheinen mir auch wohlstrukturiert. Damit sind vor allem die Einleitung und der Konzept-Part gemeint.

Die Implementierung, die ich als relativ entspannt und geradeaus eingeschätzt hatte, wird nun länger und länger, ich habe unendlich Angst, etwas auszulassen. Dabei finde ich aber auch alles viel zu flapsig, was ich da hinschreibe, zu naheliegend. Eine Erklärung ist vielleicht, dass ich zuvor sehr lange über der eigentlichen Implementierung brütete (wie lange das dann tatsächlich gedauert hat, darf man fast keinem sagen), während ich die meiste Recherche für das Konzept erst danach erledigte und im Prinzip während des Schreibens teilweise die Gedanken erst entwickelt habe. Zudem stellt das Konzept eine wirklich neuartige Verquickung von verschiedenen Aspekten dar, während die Implementierung eigentlich nichts weltbewegend innovatives ist. Etwas Client-Server, viel XML-RPC, klassische Verteilung der Verantwortlichkeiten, für Gamma et al. Auflage 759 ist auch nichts dabei.

Das hört sich jetzt nach einem völligen Chaos-System ohne Hand und Fuß an, aber glaubt mir, so ist es nicht. Vielleicht rührt meine Verunsicherung beim Implementierungskapitel auch von einem bestimmten Gespräch Anfang letzter Woche, dass zugleich eine große Chance wie Herausforderung in sich barg.

John Doerr zum Klimawandel

Wenn ein Vortrag zum Klimawandel mit den Worten

I’m scared. I don’t think we’re going to make it.

beginnt, horcht man auf. Wenn dieser Vortrag von einem Vertreter des größten Risikokapitalgeber dieses Planeten gehalten wird, umso mehr. Ich bin beeindruckt von John Doerrs Rhetorik und der Gratwanderung zwischen humorvollen Einwürfen und seinem generell überzeugenden, seriösen Auftreten.

Was ich von dem Ende halten soll, weiß ich aber noch nicht so richtig…

TED Talks | John Doerr: Seeking salvation and profit in greentech
(Video)

Anschauen strengstens empfohlen!

Neuer Langsamkeitsrekord

Ich habe heute ein Paket erhalten, das mit den freundlichen Hermes-Boten eine ganze Woche lang unterwegs war. Am 26.02. eingeliefert, heute (03.03.) ausgeliefert. Das nenne ich mal eine reife Leistung, ganze 5 Werktage (6, wenn man den Samstag mitgezählt) für einen Luftpolsterumschlag von Ennepetal nach Weimar (380 km)!

Leider konnte ich es mir nicht aussuchen, bei eBay scheint kaum einer noch einen anderen Versanddienstleister zu nutzen.

Irgendwie passiert mir das ständig mit dem Verein, während man ja durchaus von 3 Werktagen normalerweise so hört. Bei aller Liebe, aber nur um 2 Euro zu sparen finde ich das einfach peinlich.

Es frühlingt…

Gerade im Park pfiff eine Hummel an mir vorbei, na wenn das kein Indiz für den nahenden Frühling ist…

Jetzt zwitschert’s

Ich habe gerade meinen Twitter-Stream hier integriert (siehe direkt unter diesem Eintrag), eigentlich eine vollkommen sinnlose Sache, aber irgendwie socialised es nun bei mir, deshalb wollte ich das unbedingt ausprobieren. Momentan werden die Tweets auch mit meinen Skype/Adium-Mood Messages synchronisiert, deshalb kennen die meisten von euch die jeweilige Nachricht eh schon. Mal schauen, was daraus wird (Microblogging?).

Es wird bei jedem Tweet ein neuer Eintrag hier erzeugt.

Uarks!

Im Supermarkt daneben greifen und Grieß-Pudding statt Sahne-Pudding erwischen, dies aber erst bemerken wenn der Löffel schon im Mund ist: UNCOOL! *spuck*

Liebes Finanzamt

Liebes Finanzamt,

ich finde das ja ganz lieb von euch, wenn ihr meinem Konto etwas gutes tut und mir so wie heute geschehen ein nettes Sümmchen überweist. Davon kann ich schön den Beitrag für das nächste Semester bestreiten.

Aber: ihr überweist mir ja Geld, dass ihr euch zuvor zuviel von meinem Verdienst einbehalten habt — können wir das in Zukunft nicht klüger angehen? Ich finde es irgendwie umständlich, all die grünen Formulare, die Hin- und Herschickerei von Belegen, das ist doch müßig.

Dennoch: danke.

Max.

Nachdenken über Typographie

Gentium 660

Die ersten Seiten meiner Bachelor-Arbeit füllen sich langsam, das Kapitel zu verwandten Arbeiten nähert sich sogar schon der Fertigstellung. Da ich ja seit einigen Jahren wann immer es geht LaTeX einsetze, war es nur natürlich, für die Thesis auch diesen Weg zu bestreiten.

Da ich anständig gesetzten Text, der durch die Verwendung der LaTeX-Standard-Fonts seine Herkunft nicht sofort verrät, sehr schätze, nahm ich mir die Zeit, um ein wenig zu tüfteln.

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103.5 von 100 Punkten

… so lautet das Ergebnis der heutigen mündlichen Prüfung. Heureka! :-D

Ich liebe es…

Das schönste an der Arbeit mit Programmcode, der schon jahrelang von vielen, vielen Menschen gehegt und gepflegt wurde, sind die unerwarteten schwarzen Löcher. Momente der Sprachlosigkeit und die Frage, wie lange solche Bröckchen unangerührt und stillschweigend ignoriert herumliegen sind alles, was mir dann noch bleibt:

/**
* Backup the database
*
* @return true if the backup ends successfully
*/
public boolean backup() {
      return false;
}

Immerhin, es ist ehrlich. Und nicht meine Baustelle. :-)