ja!

Übers Wochenende habe ich meinen Animationsfilm fertiggestellt. Das Filmchen ist der zweite Teil des Belegs für die Veranstaltung Computergraphik II/Animationssysteme und ist mit Blender angefertigt worden.

Nachdem ich einige Zeit für das Modellieren investiert hatte, hat mich dann bei der Animation irgendwie der Ehrgeiz gepackt und ich habe richtig viel Spaß gehabt, den Film immer mehr abzurunden. Die Renderzeit lag im Schnitt bei etwa 5 Minuten pro Frame, bedingt durch Ambient Occlusion und Raytracing-Transparenz und -Reflexionen auf einigen Gegenständen.

Viel Spaß:

8 Kommentare

  1. Stefan Dietzel schrob:

    GREAT ;)

  2. MarcelR schrob:

    Sowas machst du mal eben am Wochenende? Würde mich auch total reizen, sowas mal zu probieren, wüsste aber nicht, wie ich da rangehen soll. Wie hast du da angefangen?

  3. max schrob:

    Hej Marcel,

    nein, keine Angst, das ist das Ergebnis von etwa 4 Wochen Modellierung und 2 Wochen Animation… wobei man jeweils irgendwas zwischen 10 und 15 Stunden pro Woche ansetzen müsste. Ich habe im Dezember angefangen, zunächst mit dem Hauptcharakter. Dabei bin ich streng einem Tutorial gefolgt und war am Ende extrem unzufrieden. Also hab ichs nochmal gemacht und dabei gemerkt, wie viel ich durch meine Fehler gelernt hatte.

    Die nächste Zeit habe ich dann die Küche mit den Einrichtungsgegenständen modelliert und texturiert. Währenddessen habe ich die Story weiter ausgefeilt und ziemlich zum Schluss erst die Kondensmilch modelliert und geriggt.

    Tja, und dann stand die Animation an… das ist eine Mischung aus der Anwendung von Bewegungsconstraints wie „Follow Path“, „Copy Location“, „ChildOf“ und dem guten alten Keyframe-Setzen.

    Ich schick dir gleich mal meine Dokumentation, die ich dazu geschrieben habe, da kannst du ganz ausführlich nachvollziehen, wie ich das gemacht habe. Falls du es selbst mal ausprobieren möchtest: du brauchst irre viel Zeit! Solange man keine Credits dafür bekommt ist das eigentlich nicht realisierbar. Es sei denn, man hat sonst keine Hobbies und gibt sein Sozialleben völlig auf g.

    Lieben Gruß, Max.

  4. MarcelR schrob:

    Naja, 10-15h pro woche sind an sich ja 2h pro Abend höchstens. Für mich würde das nich den Verlust meines Soziallebens bedeuten ;) Was mich noch interessieren würde: woher hast die Programme? Mal schaun, vielleicht werd ich mir das alles dann mal Speichern und wenn mir langweilig ist, mal rauskramen. Ansonsten beschäftige ich mich gerade mit Xcode und dem Cocoa-Zeugs… sehr interessant alles… vor allem, wenn man fast ausschließlich Python programmiert hat.

  5. MarcelR schrob:

    Achso, meine unterbewusste Unhöflichkeit hat mich mal wieder überlistet:

    Ich bin natürlich sehr beeindruckt von deiner Animation! Also gefällt mir wirklich richtig gut, daher mein Interesse.

    Nun hast wenigstens auch Feedback ^^

  6. max schrob:

    Stimmt schon, soviel ist es dann doch nicht — aber man hat ja auch noch ganz viel anderen Kram zu tun. Das Krasse ist auch, Diese Arbeit geht nur zu 30% etwa in die Gesamtnote für diese Vorlesung ein, da steht auch noch eine Klausur an… bei unseren Gestaltern wäre das wahrscheinlich ein kleineres Semesterprojekt mit 8 bis 12 Credits.

  7. max schrob:

    Oh, das hab ich ganz vergessen zu beantworten… blender ist Open Source und frei verfügbar: http://www.blender.org/

  8. Januschka schrob:

    Hallo Max,

    hui, wußte gar nicht, das du auch sowas machst. Flotte Musik und das Miclhtütchen war einfach grandios…sehr schön! ;-) aber ganz schön viel Arbeit, was?!!