Das haben wir uns nicht nehmen lassen.

Nach der durch meine Reifenpanne verhagelten Runde letzte Woche haben wir es uns nicht nehmen lassen, diese einfach nochmal zu fahren. Natürlich nicht ohne angemessene Vorbereitung: in meinem Rucksack fanden sich dieses Mal Flickzeug, ein Ersatzschlauch und eine kleine Teleskop-Pumpe, um im Falle des Falles den durch die Ralphs angerichteten Schaden beheben zu können.

Aber dieses Mal blieb ich verschont (woran die 4.5 bar, die wir den Schläuchen verpasst hatten, wohl auch nicht unschuldig waren) und so konnten wir diese wunderschöne Strecke vollständig zu Ende fahren. Und wie schön das war! Insgesamt habe ich mich viel fitter gefühlt und habe auch den ersten Anstieg rauf ins Webicht (immerhin 16% am steilsten Stück) viel besser überwunden als letzte Woche. Nach dem Webicht folgten wieder die herrlichen Schotter-, Wald- und Feldabschnitte entlang des General-von-Rüchel-Wegs, bis wir schließlich nochmal den Sperlingsberg hochfuhren. Danach geht es eigentlich nur noch leicht bergab bis nach Ehringsdorf zurück. Die letzten Kilometer fast durchgängig auf Asphalt, wo wir die Chance nutzten und dank abwechselndem Windschattenfahren selten unter 38 km/h kamen. Ein herrlicher Abschluss, den wir ja beim letzten Mal nur schiebend erleben durften.

Ich habe bei everytrail wieder den Track hinterlegt, dieses Mal mit per GPS bestimmten Daten und freue mich schon auf die nächste Runde mit dem Dirk!

4 Kommentare

  1. MarcelR schrob:

    Wow, hört sich nach einer echt gelungenen Tour an! Macht mich ja fast schon traurig, dass ich mich nicht Besitzer eines Cubes nennen kann. Ich bin da eher der Läufertyp, seitdem mir mein treues Fahrrad in Berlin geklaut wurde… Dann wünsch ich dir noch weiterhin viel Radfahrerglück, auf dass deine Reifen jeden Stein überstehen ^^

  2. max schrob:

    Beim Laufen fehlt mir immer ein wenig die Motivation, weil man so langsam vorankommt… beim Radfahren kann man ja richtig Kilometer schrubben und bei Abfahrten steigt der Adrenalinspiegel natürlich auch ganz anders als wenn man durch den Wald läuft. Aber gerade in den Wintermonaten werde ich sicher auch wieder vermehrt laufen gehen, wenngleich die Überwindung um 7 Uhr morgens bei 5 Grad eine ganz andere ist als im Sommer ;-).

    Und wegen des Radfahrens: egal ob Cube, Stevens, Focus oder irgendwas… man braucht schon ein anständiges Gefährt, damit es Spaß macht. Sonst fühlst du dich immer irgendwie behindert durch das Gewicht oder die unzuverlässige Technik. Das hab ich früher nicht so recht glauben wollen, aber wenn du das erste Mal weniger als 12 kg unterm Hintern hast, willst du nichts anderes mehr. Dirk fährt ja mit einem Cyclocross (stabiles Rennrad mit Cross-Bereifung), das ist so unfassbar leicht… sabber ;-).

  3. MarcelR schrob:

    Ja, genau für sowas fehlt mir die gewisse Überzeugung… dafür dann so viel Geld auszugeben ist immer sone Sache. Aber gerade beim Laufen nach rund 20 oder 30 Minuten bekommt man doch dieses Schwebegefühl. Keine Adrenaline? Natürlich, die werden ohne Ende ausgeschüttet beim Laufen, nur nicht nach 5 Minuten ;)

    Aber ich verstehe das Argument mit den Kilometern. Man kann viel größere Gebiete erkunden und ist auch schneller… ja, auch sowas hat seinen Reiz.

  4. Dirk schrob:

    Also Max, ich möchte auch hier noch einmal bestätigen, dass die Runde mir ebenfalls sehr viel Spaß gemacht hat. Ich muss euch Recht geben, mit einem guten Fahrrad macht es eindeutig mehr Spaß die Waldwege hinauf zu schießen und dann wieder hinunter zu brechen. Wobei ich persönlich der Meinung bin, dass jeder erstmal mit einem billigen (kein Baumarktrad!!!) beginnen sollte, um zu sehen ob es sein Sport ist. Womöglich macht es einem keinen Spaß sich die Berge hoch zu quälen, oder man fährt lieber Straße… Denn dann braucht man auch ganz anderes Rad. Ich bin die ersten 11 Jahre nur auf der Straße gefahren, also nur Rennrad. Nun bin durch den Kauf es Cyclo-Cross-Rades ins Gelände gekommen. Zusätzlich besitze ich dafür aber einen zweiten Laufradsatz mit Straßenreifen. Somit kann ich dieses Rad auch auf der Straße nutzen. Damit schleppe ich zwar auf der Straße mindestens 2 Kilo mehr mit also die Konkurrenz. Aber in dem Bereich wo wir alle fahren, macht das keinen Unterschied. Da kommt es auf die paar Gramm nicht an. Da macht ein Brötchen mehr am Morgen viel mehr aus. :)