Dokumentation einer Realsatire am Telefon

Mein Internet- und Telefonanschluss von Kabel Deutschland ist seit über einer Woche tot. Nach erschöpfender Herumtelefoniererei erreichte mich dann heute ein Anruf, der zum ersten Mal etwas Licht in die Sache bringt. KDG selbst weist jede Schuld von sich, das muss ein Techniker vor Ort machen, bei denen ist alles in Ordnung.

„Joah, hier iss <genuschelter Ostname> von <genuschelter Ostfirmenname> aus Gohdah im Ufftrach von Koabl Deudschlant… üsch ruf an weschn ihrn Indernet“

„Üsch schdeh hioar gerade an der Bellwedehrer Allee und happ moal durschgämässenä“

„Doa issn Fehloar angezeischd, nach Hunnertdreizen Medern! Das muss es sein, ganz kloar. Doa iss wouhl ein Verdeiler feuschd gewoardnä.“

— Und was heißt das jetzt?

„Na da müsse mer aufbuddeln und den Defekt behäbenä. Oawer das geht nüsch einfoch so, da muss die Stadt erscht gänähmigä!“

— Und muss ich da irgendwie zu einem Termin da sein?

„Näää, doas moch mer so. Doanke für ihr Värständnüs, oawer vor Mohndach oder Diensdach würt das nüscht, nä.“

Halleluja.

Ein Kommentar

  1. Dirk schrob:

    Hey Max, das klingt ja sehr vielversprechend. Auch zeugt dies von einem hohen Maße an Service-Orientierung. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass der genuschelte Ostmann von der genuschelten Ostfirma schnell den Schaden beheben wird und wir bald wieder telefonieren können!!! Aber wenn da die Stadt erscht gänähmigä muss, dann kann das dauern :(

    Bis dann Ciao Dirk